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KunstMais 2018: Erdtöne

Kunstmais - Holzkopf im Maisfeld

Das Projekt KunstMais wird im zweijährigen Turnus mit wechselnden Themen durchgeführt. Es ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der kommunalen und regionalen Kulturszene geworden. Beim KunstMais handelt es sich um ein Maislabyrinth, in welchem künstlerische Installationen ihre Botschaft verkünden.
Das Thema 2018 lautete „Erdtöne“. Aufgabe an die Künstler war dabei, die Umwelt aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und dabei mit verschiedenen Aspekten der Gesellschaft in Einklang zu bringen. Ziel war, aktuelle Missstände und globales Fehlverhalten aufzuzeigen.
In mannigfaltigen Installationen wurde dies zum Ausdruck gebracht: die Kunstobjekte befassten sich mit umweltschutzbezogenen, kulturellen, kirchlichen und sozialen Inhalten.
Klima- und Ressourcenschutz waren dabei ein zentrales Motiv. Es wurde dargestellt, wie wir die Erde nach und nach „vermüllen“ und wie sehr unsere Umwelt darunter leidet.
Gezeigt wurden aber auch kulturelle Unterschiede, die den Besucher neugierig gemacht haben auf das Exotische fremder Länder, z.B. die Sprache oder die Musik. Auch kulturelle Unterschiede „mit Zündstoff“ wurden nicht vermieden, so befasste sich eine Installation mit der Rolle der Frau in verschiedenen Kulturen; eine andere mit Krieg und Flucht vor Zerstörung und Tod in Länder, die eine sichere Zukunft versprechen.
Durch Partnerschaft mit der Manuel-Monteiro-Schule in Brasilien entstand eine Installation, die sich mit der Lebenswelt Brasilien beschäftigte.

Jeder hatte die Möglichkeit, mitzumachen. Eine Installation wurde von Schülern im Rahmen von Ferienspielen auf Hof Buchwald gestaltet. Auch die Evangelische Kindertagesstätte Nidderau war mit einem von den Kindern gestalteten Projekt vertreten.

Das Maislabyrinth zog nicht nur private Besucher aller Altersstufen an, sondern auch offizielle Personen aus allen Einrichtungen der Kommune und des Kreises.
Hof Buchwald ist seit vielen Jahren fest mit der Evangelischen Kirche und der KulturHöhe Nidderau vernetzt. Das Maislabyrinth trägt mit Veranstaltungen wie den Gottesdiensten und dem Bunten Markt, der Nacht im Labyrinth, und weiteren dazu bei, Netzwerke auszubauen und neue zu knüpfen. In diesem Zusammenhang wurde das Maislabyrinth zum Auslöser neuer Projektideen, die auf Hof Buchwald, der jetzt Kompetenzzentrum für Ökologie und Klimawandel ist, in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen.

Das Maislabyrinth ist ein Anschauungsobjekt für ökologische Landwirtschaft: es ist keine Monokultur wie in der konventionellen Landwirtschaft üblich, sondern es wird Disteln und anderen Bei-Kräutern erlaubt, sich auf dem Boden auszubreiten.
Der Dürresommer hat uns eine zusätzliche Klima-Demonstration beschert, indem täglich eine sogenannte Maiswand – eine Pflanzenreihe – aufgrund der Trockenheit wegbrach.
In der sozialen Dimension des Projektes wird Menschen eine Präsentationsplattform gegeben, auf der sie ihre Gedanken zu aktuellen und brisanten Themen mitteilen können. Die Besucher sollen aufgerüttelt werden, auf globales Fehlverhalten aufmerksam gemacht und womöglich sogar angestachelt, selbst aktiv zu werden.
Natürlich bietet der KunstMais dem Verein KulturHöhe Nidderau einen ökonomisch positiven Effekt. Die Gewinne, die durch Bewirtung, Erlöse des Bunten Markts sowie Spenden erzielt werden, setzt der Verein für kommende Projekte ein.
Das Projekt wurde von den Mitgliedern der KulturHöhe Nidderau geplant, vorbereitet und durchgeführt. Die künstlerische Leitung hatte eine freiwillige Gruppe der ausstellenden Künstler inne. Jeder hatte die Möglichkeit, sich seinen Fähigkeiten oder Interessen entsprechend, einzubringen, z.B. bei der musikalischen Gestaltung.

Kooperationspartner des Projekts sind:
Hof Buchwald – Vogel GbR mit Familie Vogel als Eigentümern
KulturHöhe Nidderau / Freundeskreis Hof Buchwald e.V.
Evangelische Kirche EKKW
Stadt Nidderau / Kulturbeirat der Stadt Nidderau

Paneuka

1. Platz Theaterensemble PanEuka

Kr _uterpension

2. Platz Kräuterpension am Wald Hanau

Dinges

3. Platz Dimitri Dinges

Initiative Abfall - Wolf Heult

3. Platz August-Bebel-Schule Hanau