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Plastik - nein danke!

Mikroplastik

Seit dem Schuljahr 2016/17 untersuchen Schülerinnen und Schüler im Labor der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau Mikroplastik in Kosmetika. Im Rahmen dieser Untersuchungen im Laborunterricht der Biologietechnik beschäftigten wir uns mit der Entstehung von Mikroplastik und mit den Auswirkungen auf Gewässer. In der Kläranlage in Frankfurt informierten wir uns vor Ort gemeinsam über die Problematik.

So entstanden bei uns im Labor immer mehr Ideen, wie wir unsere Schülerinnen und Schüler im Chemie- und Biologieunterricht zum Verzicht auf Plastik überzeugen wollen:

Schon unsere 11er stellen im Rahmen ihres Glasprojektes im Labor aus Glasrohren Trinkhalme her.

Kosmetika ohne Mikroplastik können wir auch herstellen. Selbstgemachte Lippenpflege wurde am Tag der offenen Tür in kleine, wiederverwendbare Metalldöschen gegossen. Und in den Laborkursen der 12. Klassen stellen wir Seife aus nachwachsenden Rohstoffen her. Diese Seife hält den Berg an Verpackungsmüll kleiner, weil sie ohne Verpackung auskommt, hautfreundlicher und sparsamer im Verbrauch ist als Flüssigseifen, Duschgel und Shampoo. Selbst auf Peelingstoffe muss nicht verzichtet werden. Statt der Kügelchen aus Plastik verwenden wir biologisch abbaubare Stoffe wie Zucker oder Kaffeepulver in der Seife. So wird ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz gefördert.

Ebenfalls wurde bei der Studienfahrt des Biologietechnik Leistungskurses der 12er auf die dänische Insel Läsoe der Plastikmüll nicht links liegen gelassen. Eine Arbeitsgruppe sammelte Müll an den unterschiedlichen Stränden und kategorisierte ihn. Selbstverständlich wurde er anschließend fachgerecht entsorgt. Auch wurden hier Wasserproben auf das Vorkommen von Mikroplastik untersucht. Dieses wurde nur in ganz geringen Mengen gefunden. Anscheinend ist die "Inselwelt" noch in Ordnung.

Geht’s dann aufs „Abi“ zu und die 13er brauchen etwas zum Wachbleiben beim Büffeln, dann holen sie sich Kaffee in der Cafeteria in ihren „NoWaste-Mehrwegbechern“.

Nach dem Abitur nehmen sie diese Gedanken hoffentlich mit ins Studium oder in eine Ausbildung und stecken ihre Kollegen und die Familie mit diesen Ideen zum „Plastik- nein danke!“ an.