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Wurzeln im Wald und Blüten für die Zukunft - Andrea Gittens

Auf dem Boden eines ehemaligen Waldes, der vor rund 80 Jahren zur Wohnsiedlung wurde, ist ein lebendiger Naturgarten entstanden, der seiner Vergangenheit treu bleibt. Drei unterschiedliche Gartenbereichen (Küchengarten, Vorgarten und Freizeitgarten) vereinen sich zu einem vielfältigen Lebensraum für heimische Pflanzen, Insekten, Vögel und Kleinsäuger. Große Eichen, Obstbäume, Beerensträucher, Wildkräuter und blühende Stauden schaffen Strukturvielfalt und Nahrungsangebote das ganze Jahr. Totholzbereiche, Steinhaufen, Sandsteinmauern und Igelhäuser bieten zusätzliche Rückzugsorte. Gegärtnert wird vollständig ohne chemische Mittel, mit Kompost aus der Erde, Regenwasser aus der eigenen Tonne und Wasser aus dem hauseigenen Brunnen. Ein Garten, der wächst, lebt und immer naturnaher wird.

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